Dieses Wort „das Expose“ hat die französische Etymologie und bedeutet es buchstäblich „der Entwurf“. Das ist ein Fachwort, das man in vielen Fachbereichen benutzt. In Filmkunst bezeichnet es eine Drehbuchskizze. Im Theater ist das ein Libretto. Und in jeder Sphäre der Wissenschaft ist das Exposé eine vorläufige Planung der Forschungsarbeit oder Überblick des wissenschaftlichen Textes.

Manche Studenten meinen, dass sie ohne diese Planung die akademische Arbeit erstellen können. Mit Exposé-Schreiben vergeudet man nur eigene Zeit. Das ist nicht wahr. Die Planung in jedem Forschungsbereich ist eine wichtige Sache. Sie hilft die Schwerpunkte der Forschung zu beachten und die Arbeit des Forschers effektiv zu koordinieren.

Im Expose stellt man das Forschungsproblem dar. Hier wird präsentiert, worum es sich in einer schriftlichen akademischen Arbeit handelt. Das ist ein Dokument, das die Abstimmung mit Lehrstuhl, dem der Student oder der Forscher gehört, versichert. Die Lehrkräfte und die externen Leser erfahren dabei, welche Ziele die akademische Arbeit hat und worum es in dieser Arbeit geht.

Gliederung des Exposes: wichtige Aufbaukomponenten und ihren Inhalt

Das Exposé ist die wichtigste Etappe der Vorbereitung zum Erstelle der wissenschaftlichen Arbeiten. Aber was kann letztlich drin stehen? Wie sollte man richtig alle Komponente verteilen, um diesen Überblick für Verfassen des Textes nützlich zu machen?

Der Aufbau dieser Überblick hängt eigentlich von der Art der schriftlichen Arbeit. Wenn man Expose schreiben für Hausarbeit plant, dann kann man solche Gliederung benutzen:

  • Deckblatt des Projekts mit Arbeitsthema;
  • vorläufige Struktur der schriftlichen Arbeit;
  • eine Art der Einleitung mit Problembeschreibung, Fragestellung und Zielen der Hausarbeit.

In der Regel umfasst dieses Expose ungefähr 2 – 4 Seiten. Dazu fügt man die Erklärung, warum/hausarbeit man das Thema gewählt hat und welche Forschungsresultate man dabei erwartet.
Exposé-Schreiben für Bachelorarbeit oder andere Abschlussarbeit muss erweitert sein. Deswegen sind die folgenden Gliederungskomponenten empfohlen:

  • Titelblatt;
  • Problemstellung der Arbeit;
  • Einführung ins Thema und Forschungsstand des Themas;
  • Relevanz der geplanten Studien;
  • Ziele und Hypothese der Forschung;
  • theoretischer Grund und Methoden der Forschung;
  • Literaturquellen;
  • Arbeitsplanung der Forschung;
  • vorläufige Gliederung des Textes.

Solches Expose kann von 10 bis 20 Seiten umfassen. Beim Erstellen der Arbeit ist es ohne Zweifel für den Studenten sehr wirksam.

Die Unterschiede zwischen Abstract und Expose zu verstehen

Nicht selten versteht man diese zwei Begriffe falsch. Manche meinen, dass sie identisch sind und die ähnliche Funktion beim Erstellen der schriftlichen akademischen Arbeiten erfüllen.
Im Vergleich zum Abstrakt dient das Exposé für Planung und Strukturierung der Arbeit und beschreibt die Schwerpunkte der Forschung. Das ist ein sogenannter Nachweis zum Erstellen einer konkreten wissenschaftlichen Arbeit, die der Ersteller für sich selbst verfasst und der er im Forschungsprozess folgt. Wenn man Expose richtig schreibt, schafft man einen richtigen roten Faden der Arbeit.

Das Abstrakt erstellt man schon nach dem Verfassen der wissenschaftlichen Arbeit. Es dient als die kurze und präzise Beschreibung des Inhalts und der Schwerpunkte der Forschung. Im Abstrakt stellt man die Informationen objektiv dar. Hier gibt es keine persönlichen Bewertungen der Arbeit, sondern die trocknen Tatsachen.
In der Regel benutzt man hier die unpersönlichen Passiv-Konstruktionen. Der Schreiber wiederholt den Titel der Arbeit nicht und führt auch keine Zitate ein.

Literarisches Expose vs wissenschaftliches Expose

In der Schönliteratur ist der Begriff „Exposé“ beim Schreiben eines Romans auch aktuell. Dabei strukturiert und plant der Autor das zukünftige literarische Werk. Der Schreiber plant die Entwicklung der Ereignisse und der Hauptfiguren, das heißt der Protagonisten, die im Expose dargestellt werden sollten.

In der Sphäre der Wissenschaft agiert der Forscher nicht nur von eigenem Namen, sondern stellt er eine wissenschaftliche Richtung oder akademischen Schule vor. So darf der Forscher kein Personalpronomen „ich“ benutzen. Stattdessen ist es möglich das Personalpronomen „wir“ einführen, wenn man die Hauptfiguren der Forschung vorstellt. Damit sagt er: „Mein Betreuer (Mein Doktorvater/Doktormutter) und ich haben die Forschung durchgeführt.“

Warum profitiert man von dem Erstellen des Exposes?

Die Planung in der Forschungsarbeit ist wichtig. Damit sind nicht nur die Lehrkräfte, die die akademischen Arbeiten der Studenten betreuen, sondern auch die Doktoranden und die einzelnen Wissenschaftler einverstanden.

Wenn man eigene Arbeit vor ihrer Erstellung als Skizze hat, kann man sich gut bei der Forschung orientieren und nichts Wichtiges dabei verlieren. Das erfolgreiche Exposé ist ein Zeichen dem Betreuer und dem Prüfer der Arbeit, dass der Studierende eine feste Ahnung hat, was nämlich er forschen muss und worauf er sich dabei zielen muss. Es ist wie Exposé für Immobilien-Verkauf zu schreiben, wenn alle wichtige Aspekte und Vorteile des Verkauf-Objekts präsentiert werden sollten.

„Wie schreibe ich ein Expose?“ Die Betreuung von Ghostwritern

Keine Panik beim Erstellen von Expose! Wenn der Studierende dabei wirkliche Probleme hat, wendet es sich natürlich an die Spezialisten. Manchmal braucht man nur für Exposé-Schreiben ein Beispiel oder eine Vorlage, um das Erstellungsprinzip dieses Textes zu verstehen. In diesem Fall erstellt der Student das Exposé selbst.

Wenn man eine externe Hilfe beim Verfassen der akademischen Arbeiten sucht, ist es empfohlen den Ghostwriter-Service zu benutzen. Man bekommt die professionelle Unterstützung und Betreuung. Es ist auch möglich Exposé schreiben zu lassen. Hiermit spart man eigene Zeit und Mühe.